Dienstag, 20. April 2021

Was mich an Internet Werbung nervt und wie man es besser macht

Meine Blogposts sind ja meistens etwas zu lang - aber schon der erste Teil - welche Internet Werbung wie und warum nervt wäre für einen zu viel, geschweige denn, wie man bessere Werbung macht. Deshalb ganz kurz sowas wie eine Vorschau auf einige der Themen, über die ich hier schreiben will - immer aus meiner Sicht, als Insider, nicht Experte oder Guru. 

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Gurus wirklich großartige Leitfäden schreiben. Nur, es wird stets auf Grundlagen aufgebaut, die den Experten so selbstverständlich sind, dass sie übersehen, wenn ihre Leser sie nicht haben. 

Dann ist es aber nicht möglich, die Theorien umzusetzen, und man muss sich die Grundlagen mühsam erarbeiten, oder teuer kaufen. Letzteres habe ich immer vermieden, denn auch wenn es mehr ehrliche Internet Marketer als Scammer gibt, das Internet ist und bleibt ein gefährlicher Dschungel, und man verliert leicht den Überblick, wenn man erstmal angefangen hat, zu kaufen und zu bezahlen. 

Ich werde also ständig das Überangebot an Info weiterhin auswerten, jetzt weiß ich ja wie, und anwenden. Über die einzelnen Schritte, Projekte, und Werbemittel werde ich im weiteren hier schreiben. (Besonders dann, wenn ich interessante Empfehlungen für den deutschen Markt finde.)

Das Stichwort ist Content Marketing, Info Marketing. Also Werbung mit informativen Inhalten, Texten, nicht mit nervigen Bannern, Pop-Ups, Layern, die den Zugang zur gewünschten Information versperren. 


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gezielte Werbung -- knapp daneben ist auch vorbei

Gezielte, Personenorientierte Werbung auf Facebook. Persönliche Daten werden gesammelt, wo es nur geht, besonders durch die Apps. Immer wieder werden die Einstellungen zur Privatsphäre geändert. 

Vorsicht: Viele Apps fordern Zugang zum Facebook Chat. Da das nicht nur der Chat ist, sondern das 'Private Messaging' jetzt auch das umfasst, was zuvor die neue Form der FB- Email war, heißt das, Apps könnten sämtliche privaten Facebook- Emails lesen. Wer das nicht möchte, sollte sofort die Einstellungen jeder genutzten App überprüfen, und das entsprechende Häkchen entfernen, bzw. überlegen, ob man die App noch benutzen will. 

Zurück zur (vorbei) gezielten Werbung: Früher orientierte sie sich an der IP (die grob den Wohnort des Nutzers verrät) und den öffentlich angegebenen Interessen. So erhielt ich z.B. ständig die Mitteilung, dass in Kiel einige Mädchen auf mich warten. Interessant, aber kaum für eine Frau aus Hamburg. An der Seite war oft ein Feld, wo ich meine Region bestätigen sollte. Aus Spaß habe ich immer angeklickt: 'falsch', 'anderes Land'. 

Jetzt orientiert sich die Werbung genauer. Freundesliste und Chatinhalte werden mit einbezogen. Das Ergebnis sieht dann so aus:
Gestern Abend chattete ich mit einem Mitspieler aus Kanada. Wir kamen auf das Thema Spam und Werbung, nachdem mich die App gerade wieder aus dem Spiel geworfen hatte, weil ich ihr keinen Zugang zum Chat gewähre. 

Ich habe AdBlock in allen Browsern, er nicht, und wahrscheinlich lässt er das Spiel auch den Chat lesen. Er sah folgende Werbung - auf Deutsch: 'Karten für 1.FC Köln zu gewinnen' 'Restaurants im Alten Land besuchen zur Obstblüte'. 

Wir chatten regelmäßig im Rahmen unserer 'Mafia-Familie', der auch eine Kölnerin angehört. Wenn ich nicht laut IP in Norderstedt bin, wohne ich fast schon im Alten Land, Süden von Hamburg. Das zeigt recht gut, dass sich die Werbung an den gemeinsamen Interessen und Gesprächen mit Freunden orientiert.

Genau gezielte personenbezogene Werbung also - nur, was interessiert die deutsche Werbung einen Kanadier?

Samstag, 27. Februar 2010

Statistiken zur Internet-Nutzung und wie der Google-Algorithmus das Web regiert

gefunden bei Mashable: Bemerkenswerte Zahlen und Statistiken zum Internet und der Internet-Nutzung aus verschiedenen Quellen führt Jesse Thomas in seinem Video State of the Internet  vor.

Einige Beispiele:
  • Facebook hat über 400 Millionen User
  • bei Twitter 50 Millionen Tweets am Tag
  • auf YouTube werden pro Tag eine Milliarde Videos angesehen
  • im September 2009 gab es 1,73 Milliarden Internet User Weltweit
  • und 1,4 Milliarden e-Mail-Nutzer
  • senden zusammen durchschnittlich 247 Milliarden e-Mails pro Tag
  • Leider sind 200 Milliarden davon Spam e-Mails.
  • Im December 2009, gab es 234 Millionen Websites.
  • Facebook gets 260 Milliarden Pageviews per Monat, also 6 Millionen Page Views in der Minute and 37,4 Billionen Pageviews im Jahr.

Remarkable Stats on the State of the Internet [VIDEO]


Im Wired.com /MAGAZINE beschäftigt sich Steven Levy ausführlich mit der Frage, wie Google unser Leben verändert, berichtet wie die Geschichte des Google-Algorithmus begann: 1997 mit dem PageRank (benannt nach seinem Erfinder, Google Co-Gründer Larry Page) und erklärt, warum Backlinks so wichtig sind.
Ein Überblick zeigt die Entwicklung der Suchmechanismen, wie sie  immer weiter verfeinert und den Suchanfragen angepasst wurden, damit immer das richtige Ergebnis erscheint.
Sehr interessant für Suchmaschinenmarketer, die ja so schreiben müssen, dass der Crawler es richtig versteht, noch ehe der Suchende es findet.

Exclusive: How Google’s Algorithm Rules the Web


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Dienstag, 9. Februar 2010

Kostenlos in die Abofalle - warum kommt das in Amerika kaum vor ?

Nicht, dass es im amerikanischen Internetmarketing keine Abzocke gäbe. Sogenannte "Scams", bei denen es auch um Geld geht, Schneeballsysteme hart an der Untergrenze der Grauzone zum Beispiel, aber das "Geschäftsmodell Abofalle" ist dort nahezu unbekannt.

(Deshalb bin ich hier auch prompt eimal hereingefallen, auf die berühmte "Nachbarschaft24", aber drüber später mehr, falls das noch von Interesse ist.)

Bis auf den IQ-Test mit dem Handy, der mir neulich in einem Facebook-Spiel begegnete - wobei es dort allerdings deutlich genug daruntersteht, und mancher vielleicht sogar Interesse daran hat, sich solchen Blödsinn weiterhin zu bestellen.

Nun lese ich gerade den Artikel, der meines Erachtens leider tatsächlich nur hierzulande zutrifft:

Internet-Abzocke: Kostenlos kann teuer werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt

"... Besonders boome das Geschäft mit scheinbar kostenlosen Online-Angeboten, ...
... Nach einiger Zeit bekommt der Nutzer dann eine Rechnung. ...
... Steinhöfel warnt davor, die Rechnung aus der Abzock-Falle zu bezahlen. Die Verträge seien unwirksam. ... Musterschreiben und weitere Informationen gebe es bei den Verbraucherzentralen. ..."
Hier sind noch ein paar Links für Info- und Hilfe-Suchende:
http://www.abzocknews.de/abgezockt-was-jetzt
Mehr unter dem Zitat auf AbzockNews.de hier:
http://www.abzocknews.de/2010/02/08/internet-abzocke-kostenlos-kann-teuer-werden/

Aber weiter heißt es beim Spiegel:
"Gesetzgeber ist gefragt

Dienstag, 22. September 2009

Internetwerbung überholt bald sämtliche herkömmlichen Medien oder ist sie etwa tot?

Sehe gerade, ich habe den Text zum Video unten vergessen, stattdessen nur “geyiggt”. In diesem Artikel stehen einige Zahlen:

Internetwerbung wächst um 11,2 Prozent

von Susanne Niemann

salesBUSINESS.de - News

Online-Werbung im Wert von 340 Millionen Euro wurde in Deutschland von Januar bis März 2009 geschaltet. Das ist ein Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.

Diese Daten veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) auf Basis einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. „Der Online-Werbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter“,…

Deshalb also “Sad Blues” bei den großen Verlagshäusern der Madison Avenue.

In Deutschland sieht es ähnlich aus. Nur wirklich regionale Werbung lohnt sich noch in Printmedien.

Bei techfieber.de steht:

[Werbung] Good News: US-Internet-Reklame wächst 10 Prozent, hängt Kabel-TV ab  März 30th, 2009

In einem Artikel auf TechCrunch dagegen beschreibt Eric Clemons, US Professor für Informationsmanagement

Warum Werbung im Internet versagt

http://www.techcrunch.com/2009/03/22/why-advertising-is-failing-on-the-internet/

Kurz zusammengefasst die drei Gründe: Konsumenten trauen Reklame nicht. (Generell, nicht nur im Internet)

Konsumenten wollen keine Reklame sehen.

Konsumenten brauchen keine Reklame.

Seine Definition von “Advertising”

Advertising is using sponsored commercial messages to build a brand and paying to locate these messages where they will be observed by potential customers performing other activities; these messages describe a product or service, its price or fundamental attributes, where it can be found, its explicit advantages, or the implicit benefits from its use.

zu Deutsch:

(Endlich habe ich mal eine vernünftige Definition gefunden – und zwar für das, was ich im Unterschied zu anderen, Möglichkeiten der Werbung “Reklame” nennen würde.)

Werbung machen ist bezahlte kommerzielle Botschaften zu nutzen, um Markenbekanntheit zu erlangen und dafür zu zahlen, dass diese Botschaften dort platziert werden, wo mögliche Kunden sie sehen, während sie etwas anderes tun. Diese Botschaften beschreiben ein Produkt, einen Service, dessen Preis, fundamentale Eigenschaften, wo es gefunden werden kann, die Vorteile und den Nutzen für den Verbraucher.

Wie gering der Informationsgehalt solcher Werbung jedoch ist, wissen wir ja. Der Verbraucher holt sich seine Informationen natürlich aus dem Internet, aber dann, wenn er will, eben nicht aus der Reklame, die ihn bei anderen Aktivitäten stört.

Was heißt das jetzt? – Viele Kommentatoren haben den Post ein Wenig missverstanden, (leider kann ich jetzt nicht übersetzen und habe deshalb nur den wesentlichen Punkt des Missverständnisses herausgegriffen), Demjenigen, der Werbung machen will, muss der Zweck ganz klar sein: Was soll die Werbung erreichen? Störungen wirken nicht werbend – fundierte Empfehlungen dagegen schon.

Oder, kurz gesagt, Reklame, also Banner, Pop-Ups, Anzeigen reichen eben nicht aus, um wirkungsvolle, verkaufsfördernde Werbung zu machen. Im Gegenteil: ich nehme mir immer wieder vor, mir zu merken, auf welche Website ich nie gehen will, weil mir ein Popup den Posteingang versperrt.

Negatives Branding durch zu aufdringliche Reklame ist möglich, das greift dann um sich, um schließlich jede Reklame verhaßt zu machen.

Wirkungsvolle Werbung muss dem möglichen Kunden Information liefern, genau dann, wenn er welche sucht, also aus einem ausführlichen Text auf einer suchmaschinenoptimierten Webseite bestehen.

Mir stellt sich oft die Frage, ob denn die Werbetreibenden selbst nicht im Internet surfen. Dann sehen sie doch, wie was auf den normalen Surfer wirkt.

Irgendwie ist es schon ein verzeihlicher Anfängerfehler die eigene Website nicht mit den Augen eines Fremden zu kontrollieren, anzusehen, wie sie wo wirkt, aber irgenwie machen allzuviele Leute das nicht, die sich für Profis halten. Und irgendwie werden solche Gründe für das Scheitern von Werbung so selten erörtert, dass demjenigen, der das thematisiert niemand glaubt.

Samstag, 25. April 2009

Bei Anruf Abzocke

Zitat: “ Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Berlin

http://www.vz-berlin.de/UNIQ124064426810240/link555911A.html

23.04.2009
Ganz üble Masche: Unbekannte geben sich als Verbraucherschützer aus.
Am besten einfach abhängen und keinesfalls in die Wohnung lassen!

Aus gegebenem Anlass warnt die Verbraucherzentrale vor Menschen, die sich am Telefon oder sogar persönlich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Berlin ausgeben und versuchen, persönliche Daten in Erfahrung zu bringen.”

Am Vormittag des 22.4. rief mich ein Herr Meier (kein Vorname, ob Rufnummer unterdrückt, kann ich leider nicht sehen) von der Verbraucherzentrale Berlin, im Auftrag einer Glücksspielfirma DSC24, Berlin an.

Dieses ist der bisher schlimmste Fall von Abzock-Versuch, der mir unter dem fast täglichen Telefonterror begegnet ist, denn normalerweise werden ja die Opfer aufgefordert, sich an die Verbraucherzentralen zu wenden, um dort Hilfe zu erhalten.

Leider sind solchen Anrufern die persönlichen Daten üblicherweise bekannt, woher halten sie tunlichst geheim, und legen besonders schnell auf oder geben den Irrtum bezüglich der Tatsache ich sei Teilnehmer an einem Spiel so weiter und wünschen noch einen schönen Tag.

Jener Herr Meier, der natürlich nicht wirklich so heißt und natürlich auch nicht von der Verbraucherzentrale Berlin ist, diskutierte weiter, und ich lege nciht auf, weil ich immer hoffe, irgendetwas herauszubekommen, aber solche Leute sind einfach zu abgebrüht, um sich zu versabbeln.

Die erste Falle, die sie unbedingt stellen wollen: Das Opfer muss die Worte: “Ich kündige” aussprechen. Meist werden solche Anrufe mitgeschnitten, was natürlich ohne Hinweis an den Angerufenen verboten ist, aber warum sollten sich Abzocker von dieser Kleinigkeit stören lassen. Kündigung setzt das Vorhandensein eines Vertrages voraus, wer kündigt, gibt somit zu, dass doch einer besteht. Wieweit ein GEricht soetwas im Zweifelsfalle anerkennen würde ist zwar fraglich, aber die Reaktionen auf meine übliche Antwort, ich hätte doch soeben erklärt, dass ich zu keiner Zeit je an diesem Glücksspiel teilgenommen hätte, also gäbe es nichts zu kündigen, ruft stets heftige Reaktionen hervor.

Ich kann mir gut vorstellen, dass viele in der Schrecksekunde kündigen, wenn sie hören, sie sollten bis Oktober 49€/59€ pro Monat zahlen.

Dann folgt üblicherweise der Abgleich der Kontonummer, auch wenn Bluff eins nicht geklappt hat. Wenn sie die Kontonummer nicht haben, bleiben die Anrufer in der Regel freundlich (es gibt natürlich auch Ausnahmen)

Zu meinem Schrecken mußte ich einen Tag zuvor festellen, dass meine Kontonummer schon bekannt war. Keine Ausreden von angeblicher Verschlüsselung wie sonst, wenn ich frage:”wozu denn der Abgleich, wenn Sie die Kontonummer haben, ob sie richtig ist sehe ich ja dann, wenn ich die Papiere habe.” Meist setze ich gleich hinzu, dass ich ausdrücklich einen Einzug verbiete.

Leider muss ich annehmen “Herr Meier” gehört zu denen, die meine Bankverbindung kennen, denn er war von Anfang an unverschämt. Es interessierte ihn auch nicht, dass ich ankündigte, im Falle eines unerlaubten Einzuges von meinem Konto werde ich zur Polizei gehen, noch ehe ich mein Geld zurückbuchen lasse. (mache ich diesmal auch, die Polizei liegt schließlich auf dem Weg.)

Ganz im Gegenteil, wegen meiner Renitenz in Punkto Kündig eines nichtexistenten Vertrages wandte er sich an seinen (fiktiven) Kollegen im Hintergrund, den er auch mit “Herr Meier” ansprach, er solle gleich einen “Bußgeldbescheid” für Frau R. fertig machen.

Bin mal gespannt, ob wirklich Papiere hier ankommen, inclusive eines wegen sachlicher Unmöglichkeit gefälschten Bußgeldbescheides, oder ob sie es sich nochmal überlegen, weil sie auf den zweiten Blick meine Ankündigung einer Anzeige sobald ich etwas in der Hand hätte, ernst nehmen.

Schade, dass ich wegen der Häufigkeit ähnlicher Abzock-Anrufe  nicht mehr darüber lachen kann, besonders dann nicht, wenn ich unwillkürlich daran denke, dass es Menschen treffen kann, die keinerlei kaufmännisches oder juristisches Wissen haben und noch schlechtere Nerven als ich, vielleicht nicht einmal Internet, um sich Informationen holen zu können.

Beim Googeln nach DSC-24 oder dsc24 (besonders geschickt gewählter Name, da alle Suchergebnisse ohne "Berlin" auf eine offenbar bekannte Kamera hinweisen und man so nichts findet) bin ich schließlich auf folgende Berichte und forenbeiträge gestoßen, wobei ich den Eindruck habe, es gibt evtl. sogar zwei DSC-24, eins laut laut Impressum in der Türkei, und eins, das zu einer unmöglich mitzuschreibenden Liste von mehreren Gewinnspielfirmen gehört.

http://suedbaden.business-on.de/illegale-kontoabbuchungen-von-lotto-und-gewinnspielfirmen-sowie-untergeschobene-vertraege_id4531.html

http://forum.sat1.de/showthread.php?t=2592

http://www.antispam.de/forum/showthread.php?t=23736

Hoffentlich verliert aufgrund dieses Fakes kein Opfer das Vertrauen in die Verbraucherzentralen oder ob solcher Nötigung die Nerven!

Auch wenn es nicht wirklich viel hilft, Auflegen bietet etwas Schutz vor der Nerverei.

Man beachte folgende übliche Einleitung des Gesprächs: “Schönen guten Tag, spreche ich mit (Frau) Sabine R….?” (Ist mir erst kürzlich aufgefallen, aber so fragt kein Mensch nach, es sei denn, er wollte mit einer Firma sprechen, und fragt ob er bei dieser gelandet sei, wenn der Angerufene keinen Firmennamen nennt.)

Ich muss jetzt leider davon ausgehen, dass meine Bankdaten irgendwie irgendwo bekannt geworden sind. Viel Hoffnung, dass ich jemanden festnageln kann und ihm eine Aufforderung zur Gesetzlich vorgeschriebenen Auskunft über Herkunft und Verwendung meiner bei ihm gespeicherten Daten zuschicken kann, habe ich nicht mehr, deshalb werde ich in Zukunft freundlich sagen, nein, meine Großtante sei nicht da, man möge später wieder anrufen. Das geschieht so gut wie nie.

Konto regelmäßig kontrollieren.

Viel Nützliches steht bei

http://www.computerbetrug.de/

http://www.abzocknews.de/abgezockt-was-jetzt/

(sehe geade, mit deren Namen wird auch Mißbrauch betrieben)

Nochmals zur Wiederholung – nein, natürlich ruft die Verbraucherzentrale keine Leute an und wird unverschämt. Sie berät jederzeit gern die Opfer, nicht etwa die Abzocker, wie Herr Meier auch behauptete: ”an wen wendet man sich denn wohl, wenn einer Zahlungsverpflichtungen leugnet??”. Außerdem nennen die Mitarbeiter dort auch unaufgefordert ihre Personalnummer, falls sie zurückrufen.

Mir fällt gerade ein, “Moment, ich ruf’ mal eben bei der Verbraucherzentrale zurück – nach wem nochmal darf ich dann fragen?” dürfte solche Anrufe auch erledigen.

Sonntag, 24. August 2008

Wie kommt denn nur das ganze Büchsenfleisch in die Mehlbox?

Zitat Monty Python in den 70gern: "I don't like SPAM !!"
Wer hasst nicht Spam? - Aber wie konnte das schon vor über 30 Jahren bekannt sein? - und warum heißt es eigentlixh so? Dass Spam eine Abkürzung ist, sieht man ja - und zwar für SPecially Assorted Meat - zu deutsch speziell ausgesuchtes Fleisch - Büchsenfleisch.

Als ich das neulich im Wochenblatt las, fiel mir wieder ein dass ich den Sketch, in dem ständig das Wort Büchsenfleisch wiederholt wurde damls gesehen habe - auf Deutsch, wie alles von Monty Python's Flying Circus etwas merkwürdig und deshalb hier sicher vergessen - auf Englisch immer noch Kult, wie ich bei YouTube sehe, und hochaktuell. Hier also die Quelle des Spam:

Definition von Spam also zweierlei:
1. Ständige unsinnige Wiederholung eines Wortes - Google wertet solche Websites ab als Spam Sites, die Keywords zu gehäuft verwenden, wie es früher als Black Hat SEO getan wurde, mit weißer Schrift auf weißem Hintergrund.

2. Unerwünschte Reklame - wie sie, noch dazu im Überfluss, heute per eMail versandt wird. - Der Sketch ist ja nebenbei eine Persiflage auf (Fernseh)Reklame.

Update zu dem ältern Post unten: Spam mit dem eigenen Absender - laut meinem Sohn kann jeder, der soetwas vor hat über Proxis von irgendwo im Internet E-Mails senden. Dabei sind sowohl Absender als auch Empfänger völlig beliebig einsetzbar, ebenso die Antwortadresse.

Damit kann man also beruhigt sein: Sollte solcher Spam tatsächlich an andere Empfänger gehen, wird man nicht verdächtigt, ebensowenig die Reply-to-Adresse, denn wer etwas davon versteht, sieht das sofort.

Kleiner Tip: googelt mal eure E-Mailadresse. Neulich habe ich eine von meinen gefunden in einer Liste, von der ich einen Newsletter erhielt. Die gesamte Kontaktliste dieses Autoresponders stand im Internet. Da wird sich mancher Spionage Robot gefreut haben, der Spamlisten suchte - ich weniger.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Affiliate Marketing - Warum läuft das hier nicht so recht?

Ich melde mich also bei einem Affili-Programm an, suche und suche, bis ich etwas Passendes gefunden habe, dann melde ich mich beim Anbieter an und warte 3 Tage auf die Erlaubnis, für ihn Reklame machen zu dürfen, für 3-15%.... Wer Englisch kann, ist gut dran - ich nehme doch an, recht viele? Mir wird langsam immer klarer, wieso eBooks und Video-Tutorials hier einfach nicht so gut laufen wollen, dass es sich lohnte, sie selbst herzustellen. Man findet einfach zu vieles fast kostenlos, wenn man weiß, wo man suchen muss.

Dienstag, 22. Juli 2008

Social Media, Web 2.0 und Online Marketing

(Hoffentlich kommt jetzt nicht die angekündigte Ausfallzeit dazwischen, sonst kann ich das erst in 2 Wochen schreiben. - In meinem Bloggingkurs ist ein Video verlinkt, das zwar englisch, aber gut illustriert, zeigt, worum es geht.)

Erstmal: Was sind Social Media? -Gesellschaftliche, d.h. öffentliche Medien. ('Social' heißt nicht sozial, 'Gesellschaft' bezeichnet nicht, wie in 'Social Club' meistens nur die höhere Gesellschaft, sondern Gesellschft ganz allgemein, für das öffentliche Leben, sozusagen.)

Jetzt gehen die Begriffe wieder durcheinander, weil eben die klare Unterscheidung zwichen öffentlich und gesellschaftlich nicht gegeben ist.

Auf der einen Seite sind die öffentlichen Medien - Rundfunk, Fernsehen, Presse.
Das passive Publikum wird informiert. Möglichkeiten, zu antworten oder nachzufragen sind fast nicht vorhanden. Parallelen gibt es auch im Internet. (Wenn es die Bezeichnung Web 1.0 gibt, ist das gemeint - Information an passives Publikum)

Auf der anderen Seite ist das Web 2.0. Jeder kann mitmachen. Jeder kann antworten, fragen, direkt mitdiskutieren, eigene Informationen veröffentlichen.

Die Social Media (des Web 2.0) sind Blogs, Foren, Communities / Social Networks, (News-) Groups, Chat, Microblogs.

Online Marketing in Social Media, kurz als Social Marketing bezeichnet, ist das große Thema des Internet Marketing.

Natürlich denkt man bei 'Online Marketing' immer zuerst an die billigen Werbemittel und-Möglichkeiten, aber das ist gar nicht die Hauptsache, nur ein netter Nebeneffekt davon, es online tun zu können.

Werbung, besser gesagt Reklame, ist zwar ein wichtiger, aber doch nur kleiner Teil des Marketing. (Wenn man von Werbung spricht, verwendet man das eher abwertende Wort Reklame ja nicht, obwohl die meiste Werbung ja nur genau das ist.)

Falsch angewandte Reklame wirkt oft weniger werbend, als eher abschreckend - wer bei Yahoo eine Email hat kennt ja auch diesen mistigen Layer, der den Posteingang versperrt, und es ist bestimmt nicht Interesse, wenn ihn einer anklickt und die Seite schnell schließt, noch ehe sie sich ganz geöffnet hat, sondern weil man leider so schnell das versteckte Schließ-Feld nicht findet.

Wir sind bannerblind geworden, deshalb muss die Reklame eben etwas aggressiver ausfallen - und nerven, statt zu werben. Oder man findet personalisierte Werbung in Communities. Das sieht dann so aus:

Ich bearbeite irgendwas in Facebook. Und erhalte per Banner die Nachricht, in Lübeck warten 3 Mädchen auf mich.... Hmm, nehmen die'Personalisierer' an, wer in meinem 'hohen Alter' auf Facebook ist, müsse wohl pädophil sein? Oder gebe ich etwa irgendwo in meinem Profil den Anschein, ich sei lesbisch? Bloß gut, dass eine IP eben doch nicht ein so persönliches Datum ist, wie gerichtlich festgestellt. So wissen die wenigstens nicht, wo ich wirklich wohne.

(Mehr über die lächerliche Aufregung über Datenspeicherung zu Reklamezwecken und die wirkliche Gefahr, die zu viel Offenheit in Communities birgt demnächst an anderer Stelle.)

Reklame wirkt und wirbt fast nicht. Ohne Reklame wird aber keiner aufmerksam.

Wie funktioniert Online Marketing denn dann?
Online Marketing ist definiert als die Kommunikation zwischen Anbietern und Interessenten im Internet.

Der Online Marketer muss also erstmal eine Internetpräsenz haben, die sein Angebot klar und überzeugend präsentiert. (Eigene Homepage oder Blog, vielleicht sogar nur ein nettes Profil auf geeigneten Plattformen / Communities)

Diese Internet-Präsenz muss außerdem die Möglichkeit zur Kommunikation bieten, und wenn es nur Bestellung eines Newsletters ist.

Das versteht man unter Marketing im Web 2.0. Dauerhaften Erfolg im Online Marketing kann man nur auf diese Weise erzielen.

Schnelle Reklame kann sicherlich auch Erfolge bringen, aber die verpuffen ebenso schnell wieder. Reklame ist hauptsächlich dazu da, zu rufen: "Hey, hier bin ich, und ich hab was tolles für dich, klick, und ich zeig es dir".

Reklame dient dem Online Marketing und ist, als Dienstleistung erbracht natürlich ein eigenes gewinnbringendes Geschäft.

SEO dient ebenfalls dem OnlineMarketing, und ist als Dienstleistung erbracht, noch teurer.
(Kleines Update zum Link-Kauf und -Tausch: Google mag THEMENBEZOGENE Webkataloge, dort kann man auch ungestraft Links kaufen und gelegentlich tauschen, wenn nur das Verhältnis zwischen natürlichen Links und anderen stimmt.)

Ohne Werbung / Reklame oder SEO wird eine Website natürlich nicht sichtbar, aber es wäre ein fataler Fehler, alles in einen Topf zu werfen und nicht zu trennen zwischen dem eigentlichen Marketing und den Hilfmitteln, oder zu versuchen, schnell mal eben alles auf einmal zu machen.

Läßt sich mit der Homepage Geld verdienen? - Klar, wenn die Homepage erstmal richtig steht und nicht danach aussieht, als wäre sie nur gebaut, um Reklame draufknallen zu können.

Dient ein Blog der Werbung? - Natürlich - Aber nicht, wenn damit das beschönigende Wort für Reklame gemeint ist; eher der dem Suchmaschinenmarketing, weil gewöhnlich Texte über Suchmaschinen gefunden werden - und Google wird darin immer besser. Sinnlose Wortlisten erscheinen kaum noch in den Suchergebnissen.

Ob man Erfolg hat im Online Marketing hängt also weniger davon ab, wie gekonnt man mit Werbemitteln umgeht und Reklame macht, sondern wie man mit den Social Media umgeht, wie gut man seine Zielgruppe kennt und anspricht, um mit ihr kommunizieren zu können.

Das ist leider der schwerste Teil des Lernprozesses im Online Marketing. Andererseits, wenn man weiß, dass man darauf achten muss, bekommt man vieles einfach so am Rande mit. Denn man muss sich ja sowieso immer informiert halten, um nicht den Anschluss zu verpassen.

Social Media muss man erfahren, gleichzeitig Webmaster- und Werbetechniken lernen....
Ja, das braucht seine Zeit, denn im Grunde ist Online Marketing tatsächlich soetwas wie ein Beruf. Aber Erfolg lässt sich lernen. Zielsetzung, Planung, Offenheit für Erfahrungen, und wenn man Glück hat, Hilfe bei technischen Fähigkeiten, die allein lernen zu müssen zu wenig Zeit für die Erfahrungen und Runduminfos ließe.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Blog als SEO Tool

Eh jetzt jemand schreit - ich meine natürlich nicht, jemand solle nur aus SEO-Gründen bloggen. Und vor ca. 2 Jahren sah ich auch die Blogosphere in Gefahr, als ich eine Software sah, die automatisch viele gleiche Blogs erstellen sollte. Sowas gehört in den Bereich Blackhat-Tricks und ist wirklich verwerverflich, besonders da es den Ausdruck SEO schon fast zum Schimpfwort gemacht hat.

Spamblogs ohne relevanten Inhalt machen schon deshalb keinen Sinn, weil sie sicherlich nie genug Pagerank erreichen würden, um jemals gelesen zu werden. - Und ohne wertvolle eingehende Links zu liefern, wären sie auch als SEO-Tool wertlos.

Denn darum geht es, wenn ich sage, ein Blog ist (auch) ein nicht zu unterschätzendes SEO-Tool.

Wer eine neue Website erstellt, muss erstmal ca. 3 Monate warten, bis sie überhaupt von Google registriert wird, auch wenn man sie einreicht. Es ist übrigens ein Mythos, dass man das tun müsse, denn die Spiders krabbeln von selbst über eingehende Links von anderen Sites.

Ein Blog dagegen ist sofort mit dem ersten Post gelistet . - Das hätte ich wissen sollen, ehe ich meine neue Domain als WP Blog anlegte - ich will meine Baustelle, auf der ich immer noch mit den Plugins kämpfe und noch kaum Inhalt habe doch noch gar nicht in der Öffentlichkeit.

Das Zauberwort heißt Ping.

Es gibt viele Blogverzeichnisse, die automatisch sämtliche Blogs auf der Welt listen, auch ohne dass man den Blog dort anmelden müsste, am bekanntesten ist Technorati, jetzt Google angeschlossen. Der Ping ist eine Benachrichtigung über einen neuen Post an diese Verzeichnisse. (Über die RSS-Funktion, aber technische Erklärungen kann ich nie geben, stehen sicher in der Wikipedia)

Wordpress hat diese Funktion automatisch eingebaut, Blogspot auch, wenn man das betreffende Kästchen aktiviert. Sonst gibt es noch Services wie Pingoat und Ping-o-matic, wo man manuell pingen kann - dabei unbedingt die Verzeichnisse auslassen, die schon im eigenen Blog eingebaut sind, denn jede Übertreibung kann schaden.

Eine Website braucht themenbezogene eingehende Links, um besser in den Suchmaschinen positoniert zu sein. Ein Blog, besser mehrere, aber nicht mehr als man zeitlich halbwegs ordentlich bearbeiten kann, liefert die bestmöglichen eingehenden Links, die man zudem noch selbst und auf natürliche Weise erzeugen kann, ohne sich um die ganzen komplizierten Verlinkungsmethoden kümmern zu müssen.

Außerden bietet ein Blog von 'außerhalb'  auch den Besuchern der Website immer wieder Neues, wenn man dort einen RSS-Feed des Blogs installiert.

(Wie das geht weiß ich immer noch nicht, aber das Spring-Widget (über Feedburner zu finden) ist eine ideale Lösung - eigentlich hatte ich es nur zum Testen hier eingebaut, denn Blogspot hat ja ein eigenes.)

Ein Blog außerhalb der Domain erspart einem Webmaster fast jede SEO-Kniffelei (es sei denn, es geht um professionelles, teures Suchmaschinenmarketing). Was das Beste für den Leser bietet, ist gleichzeitig das Beste für die Suchmaschine: Keyword-dichte themenbzogene Texte, häufig frischer Inhalt.

Wer noch weniger von SEO versteht als ich, sollte von allem was irgendwie kompliziert aussieht sowieso die Finger lassen. - Metatags auf einer statischen Website sollten kein Problem sein?

(Wie sehen die aus? - Im Zweifelsfall so, wie auf ähnlichen Sites mit gutem Pagerank. An Beispielen lernen ist nicht verboten. So ähnlich habe ich mir HTML beigebracht. --> Quelltext ansehen! Ganz oben stehen die Metatags, mehrere Sets ansehen, vergleichen, ob es irgendwelche Unterschiede gibt, natürlich nicht den Inhalt fremder Metags kopieren, was der Inhalt ist, den man ersetzen muss, kann selbst leicht sehen.

Das schreibe ich, weil ich immer wieder erlebe, dass es Leute gibt, die sich scheuen, HTML-Dokumente auch nur zu öffenen. Man kann nichts kaputt machen, und wenn doch, löscht man es wieder, selbst eine versaute Website, die aus Versehen schon veröffentlicht ist, ist nicht innerhalb von 5 Minuten dort festgebrannt, man sollte nur vor der Veränderung eine Kopie gesichert haben.)

Montag, 16. Juni 2008

Online Marketing, eigene Website und SEO-Fehler

In meinen Kursen befasse ich mich gerade mit eigenen Websites und Blogs fürs Geschäft. Weniger mit technischen Fertigkeiten (das erklären Andere in anderen Kursen,) als mit Inhaltlichen Dingen, wobei der größte Teil meines Unterrichts sich um Planung und vermeidbare Fehler dreht.

Kurz gesagt: Eine Website muss Besucherfreundlich sein, das heißt übersichtlich und mit so wenig Werbemitteln wie möglich belastet. Und Inhalt ist König, weshalb auf mittel-lange Sicht auch ein Blog geeignet ist.

Wer Online Marketing, Website-Bau, Aufbau einer geschäftlichen Internetpräsenz gerade erst lernen will, oder noch so praktische Leitfäden gelesen hat, kann schon viel Zeit verschwenden, wenn er begeistert eine neue Fähigkeit anwendet, ohne Überblick übers Ganze zu haben. (Z.B. wie einfach es sein wird, ein mühsam und sorgfältig erstelltes Template später immer wieder zu kopieren, um den wichtigsten Teil, die Inhalte immer wieder aufzufrischen.)

Durch frische Inhalte und kleine Erneuerungen entsteht nach und nach eine komplexe Website, die unter Umständen von selbst im Pagerank steigt - wenn man keine SEO-Fehler macht, die das verhindern, unter Umständen sogar die Listung in Google überhaupt. Dabei ist Pagerank unter Umständen gar nicht so wichtig, wenn der Inhalt einzigartig ist.

Deshalb finde ich, lieber weniger um SEO kümmern - abgesehen von Keywords und Metatags -, als Tricks anzuwenden, die man nicht hundertprozentig beherrscht - aber ich bin ja kein SEO-Experte, deshalb wende ich nach und nach an, was ich an neuen Erkenntnissen finde, die mir plausibel erscheinen.

Die beliebtesten Fehler sind die mit der Verlinkung. Dazu habe ich eben bei Power-Oldie noch etwas gefunden, zwar nicht mehr ganz neu, aber sollte auch Anfängern bekannt sein:

Google straft Linkkäufer ab

28. Oktober 2007

Übrigens werden auch Link-Tausch-Netzwerke erwähnt, wo die Verlinkung allein der Vererbung des Pageranks dienen soll. (Heimliche, also wohl nicht offiziell als Top 100-Listen oder Kataloge bezeichnete Websites oder kostenlose Netzwerke, die Linkpartner vermitteln)

Quelle des Bookmarks:

reticon.de

dort sind noch weitere Links zum Thema:

Google geht gegen Link-Handel vor bei heise.de
Google sorgt für Wirbel im Netz bei golem
Deutsche Online-Medien abgestraft bei Focus
Google Strafaktion wegen Linktausch bei Spiegel

Sonntag, 8. Juni 2008

Neila's Biz Tips: Seth Godin on What Every Good Marketer Should Know

What do you know?



Seth Godin ist einer der hervorragenden (Online -) Marketing Experten und -Theoretiker, die in Blogs und Newsletters erklären 'Was jeder gute Marketer wissen sollte'.

Einer der Hauptpunkte: Marketing ohne Werbung. Informationsmarketing. Darstellen des Angebots innerhalb von anderen relevanten Informationen, durch Information überzeugen, nicht überreden wollen.

Social Marketing, Marketing in öffentlichen Medien - speziell aufs Internet bezogen heißt das, Menschen, die Information suchen, wollen nicht Reklame finden und reagieren darauf nicht so, wie neue Online Marketer es sich wünschen.

Sicher, die überwiegend kostenlosen Werbemöglichkeiten und Werbemittel sind auch notwendig zu erlernen und zu nutzen, aber es ist ein großer Fehler, das Internet, die Communities des Web 2.0 als als riesige kostenlose Werbefläche anzusehen.

Marketing in Communities, Marketing mit Blogs - was kann man alles falsch machen? Wie hält man 100 Interessenten von sich ab, mit der Anstrengung, einen für sein Geschäft zu werben? Das beobachte ich gerade bei Zenzuu, nachdem ich leztes Jahr erstmal den Kampf mit den Bugs bei MySpace aufgegeben habe... .

Anderes Stichwort: Beziehungsmarketing. Geschäftsbeziehungen sind auch persönliche Beziehungen. Und nicht alle, die im Internet persönlichen Kontakt suchen, suchen Lebenspartner. Aber alle suchen irgendwelche Lösungen für irgendwelche Probleme.

Basis des Onlinemarketing könnte also sein, möglichst schnell, eh alle Wege eines vernünftigen Informations- und Beziehungs-Marketings durch falschen Übereifer verschlossen werden.

Dienstag, 11. März 2008

Langsam wird der Spam bedrohlich

Jeder Webmaster weiß, info@, admin@, web/postmaster@ wird zugespammt, ohne dass irgendetwas wirklich hilft, besonders, wenn man eigentlich auch Emails von fremden Leuten haben möchte, die sich mal verschrieben haben, bzw. die richtigen Kontaktdaten übersehen.

Aber jetzt passiert immer häufiger etwas wirklich schreckliches, und ich weiß nicht, wie soetwas möglich ist, oder was ich dagegen tun könnte. (Wenn zufällig jemand, der Ahnung hat dies liest, bitte unbedingt kommentieren!)

Ich erhalte mehr und mehr Spam mit meiner eigenen Adresse als Absender.

Aus denHeadern kann ich nicht ersehen, woher. Meist ist die "reply to " Adresse eine andere, aber diese Leute haben die Mails (angeblich?) auch nicht gesendet, und haben auch keine Websites mit Formularen - oder aber die Adressen wie communications_msn_cs_enus(AT)cimail15.msn.com
lopyc(AT)mail.msadcenter.msn.com
existieren nicht. - Ich habe jeweils an "abuse" und direkt geantwortet, war aber nicht auslieferbar (Mailer DEAMON Antwort)

Jetzt habe ich auch noch solche Deamon-Meldungen erhalten die sich auf ganz normale Shops oder Websites/Foren beziehen!

Wie kann es sein, dass von echten, seriösen Sites - (zum Glück! wenn es pr0n wäre, wäre das ja eine echte Kathastrophe) - Emails versandt werden, und nicht nur an mich selbst, fürchte ich, die meinen Absender tragen?

Wie schütze ich mich vor soetwas? Ich weiß ja nicht einmal, wie es möglich ist, dass diese A#### irgendeine beliebige Adresse als Absender angeben können, und zwar so, dass tatsächlich auch mein Host irgendwie erwähnt ist. Ich habe langsam wirklich Angst, dass ich in den Ruf gerate, Spam zu versenden. Selbst wenn ich jetzt meine Domain aufgeben würde und vielleicht noch eine neue mit Bindestrich kriegen könnte - dasselbe könnte ja immer wieder geschehen...

Ich kann ja nichteinmal wissen, was, wieviel und an wen "ich" da sende, nur, wenn ich zufällig eine solche Mail bekomme, oder sie als unzustellbar gemeldet wird, weiß ich ja überhaupt, dass sie existiert...

Ich hoffe, irgendjemand kann mir sagen, ob und wie ich aus den Headern etwas über die Herkunft erfahre, abgesehen von den wohl ebenso gefaketen 'Reply to' Adressen, wenn sie anders sind als meine eigene - und besonders, ob und wie ich beweisen könnte, dass ich nicht der Absender bin.

Update: Rainer hat mir dazu im Kommentar diese Seite mit Verschlüsselungstool geschickt:
homepagehelper.info

Samstag, 23. Februar 2008

Die Geheimnisse der Internet - Millionäre

Im Grunde gibt es kaum noch Geheimnisse. Alle erfolgreichen Internet Marketer verkaufen oder verschenken besonders gern Informations- und Lehrmaterial darüber, wie man erfolgreich wird im Internet, im Leben allgemein.

Erfolg ist nicht duplizierbar, jedenfalls nicht zwischen verschiedenen Personen. Fast jede Geschichte ist anders. Aber einige Punkte sind als Grundlage bei allen zu erkennen: Aktivität, Zielstrebigkeit, Durchaltevermögen, Lernbereitschaft, Selbstbewußtsein.

Risikobereitschaft und Gück spielen auch eine Rolle. Erfolg ist aber kein Glücksspiel und es braucht sehr viel Erfahrung, Risiken abzuwägen. Wer Tollkühnheit mit Risikobereitschaft verwechselt und Vorsicht mit Feigheit, braucht schon sehr viel Glück, um nicht total zu versagen.

Erfolg muss gut geplant werden. Perfekte Planung ist unmöglich. Fehler sind unumgänglich. Um das zu akzeptieren, muss man ein gesundes Selbstbewußtsein haben. Es hat wenig Sinn, den perfekten Plan machen zu wollen, und nicht aktiv zu werden, aus Angst, zu versagen.

Es ist notwendig, Fehler zu machen, "Versagen" nicht mit "menschlichem Versagen" zu verwechseln und nicht das Selbstvertrauen zu verlieren.

Fehler machen, Fehler analysieren, daraus lernen, wie man es besser macht, zur Not nochmal von vorn anfangen, irgendwas bleibt immer übrig, auf dem man neu aufbauen kann, also nicht hinschmeißen, sondern durchhalten.

Internetmillionär David Vallieres faßt diese Devise so zusammen:
"Versage, so schnell du kannst; am Ende weißt du, was wirklich funktioniert." Und "Versagen ist der Schlüssel zu deinem Erfolg".

Allzuviele Leute geben zu leicht auf, wenn sie versagt haben, weil sie sich dann für Versager halten, in Unbeweglichkeit und Depression verfallen, weil sie eine Schuld bei sich suchen, anstatt das Versagen zu analyieren. - Was übrigens auch das Hauptproblem von Mobbing - Opfern ist.

(Schade, dass es dieses eBook nicht auf deutsch gibt. Es befasst sich weniger mit geheimen Marketing - Taktiken, als mit der richtigen Einstellung zum eigenen Handeln. Wer englisch kann - und das ist im Online Business generell ja nicht unwichtig ;-) - sollte es mal lesen.

(leider nicht mehr erhältlich, Link entfernt)

Sonntag, 16. Dezember 2007

Mit Online Marketing Geld verdienen... Was funktioniert?

Das Internet ist ein riesiger, unendlicher Markt. Jeder Surfer sucht Informationen und ist oft bereit, für das, was ihm hilft auch zu zahlen. Wer also Informationen verkaufen kann, hat auf diesem Markt die besten Chancen, und wer Waren oder Dienstleistungen anzubieten hat, kann theoretisch die ganze Welt in Minuten darüber informieren. - Er muss nur auf der ersten Seite bei Google stehen...

Das funktioniert also nicht: Ganz alleine einen eigenen Shop ins Netz stellen - es sei denn, du bist der einzige Anbieter in Deutschland für ... In einer Einführung ins IM habe ich vor langer Zeit das Beispiel "Koifutter" gelesen, dafür würde man nur eine einfache kostenlose Website brauchen, und vielleicht in ein Forum für Tierfreunde zu gehen.

Aber angenommen, du hast Waren, und du willst sie im Internet anbieten, um deinen Kundenkreis zu erweitern. - Dann brauchst du jemanden, der dir hilft, deine Info an die möglichen Kunden zu bringen. Dafür gibt es zwei oder drei Portale, die dem Kunden die meistgesuchte Antwort geben: Wo und was ist das günstigste seiner Art.

Also: Online Marketing ist die Vermittlung zwischen Händlern und Kunden, - Public Relations, Werbung.

Und zwar Werbung durch Information. Nicht der Shop ist Zentrum eines Internet Geschäftes, sondern eher eine Werbeagentur.

Die steht natürlich zunächst vor demselben Problem: Wie finden mich die Interessierten? - (Der Begriff "Kunde" ist erstmal weit im Hintergrund.)

Antwort: Du musst deine Information im Internet verbreiten, und zwar deine eigenen.

Dafür brauchst du nicht mal eine eigene Website, obwohl das natürlich besser ist. Du musst nur irgendetwas zu erzählen haben, über dein Hobby zum Beispiel - schon hast du ein Projekt. Als Nächstes kannst du einen Blog beginnen... dir eine Website bauen... Affiliate werden... der Öffentlichkeit davon erzählen... dir einen großen Bekanntenkreis im Net aufbauen...

Sieht nicht nur so aus, als ob das eine lange Zeit brauchte. Geschäftsaufbau braucht seine Zeit, auch im Internet - oder besonders im internet, weil man alles selbst ausprobieren muss, ständig lernen, und gar nicht wirklich weiß, was alles zu beachten ist, welche Info man braucht, welche überflüssig ist.... Und woher man die Zeit nehmen soll, zu lernen während man gleichzeitig tun muss, was zu tun ist, um irgendwann auch mal finanziellen Lohn für die Arbeit zu sehen...

Geld ist zwar nicht so schrecklich wichtig, wenn die Arbeit Spaß macht, aber: Geld ist schön - das ist eine Tatsache - und der Titel des Buches, das ich eben als unerwartetes Geschenk erhalten habe. - gleich mal lesen - Der Author, Hans-Peter Zimmermann, ist mir schon seit längerem ein Begriff.


Dienstag, 4. Dezember 2007

Neila's Biz Tips: The Death of Network Marketing

Neila's Biz Tips: | The Death of Network Marketing

Jetzt ist es also offiziell. - Network Marketing ist tot. Mike Filsaime, ein ausgesprochen erfolgreicher amerikanischer Internet Marketer und vertrauenswürdiger Guru, hat die Botschaft soeben überbracht.

Mit diesem Report hat er wahrscheinlich genauso Recht wie vor einem Jahr, als er den Tod des Internet Maketing allgemein verkündete. (The Death Of Internet Marketing)

Networkerin and Expertin Ellie Drake sollte Bescheid wissen, woran das MLM gestorben ist...

Etwa an den schamlosen Übertreibungungen und mangelnden Informationen, mit denen neue Networker angelockt werden? Oder daran, dass der 'kleine Berater
' allein, ohne ausreichendes Handwerkszeug auf die Straße gestellt wird?

Ich bin gespannt, was Ellie und Mike berichten - besonders welchen Ausweg sie anbieten. - deshalb auch nur ein kurzer Post.

The Death of Network Marketing
Wer Englisch kann: unbedingt holen und lesen (kostet nix)

Donnerstag, 11. Oktober 2007

~ Spacelady ~ Neila ~ ist nach Hause zurückgekehrt

Jetzt werde ich anfangen, wieder auf Deutsch zu Bloggen. Von zuhause im Internet zu arbeiten., scheint mir die einzige realistische Chance, in meinem Alter nochmal. Mit neuem Job durchzustarten. Und ich denke mir, wenn andere damit Geld verdienen, dann sollte ich das auch können. Mit Theorien, Taktiken, Strategien des amerikanischen Internet- und Affiliate Marketing habe ich mich ausreichend befasst, warum sollte es nicht auch im deutschsprachigen Raum klappen?

Online Marketing heißt in erster Linie Werbung machen. Im amerikanischen Raum fällt einem dafür ständig dies und das in die Hände, womit man jetzt eigentlich nur noch üben kann, mit mäßigem Erfolg, weil Tausende von Anderen dasselbe anbieten, meistens, wie ich auch, kostenlos; und nichtmal Geschenke sind mehr wirklich an den Mann zu bringen.

Hier ist das Marketing mit Marketing-Produkten noch fast unbekannt, würde also sicherlich noch laufen. - Ich sammle weiterhin kräftig kostenlose Private Label Right Produkte. Das sind eBooks und Softwares, für die das Urheberrecht aufgegeben wurde, die ich also benutzen kann, um mit wenig Arbeit eigene Produkte herzustellen, vor allem Übersetzungen aller möglichen Internet-Marketing-Leitfäden für Anfänger. Das lohnt sich natürlich nur, wenn die Methoden auch in Deutschland usw. wirken.

Literatur über meine Fachgebiete - hauptsächlich Wellness - habe ich auch schon massenhaft zur sinnvollen Überarbeitung und Übersetzung vorliegen. Jetzt könnte ich einen Internetshop eröffnen, aber das ist leider furchtbar schwer hier - besonders, wenn man nicht viel Geld investieren will, eh man sicher ist, dass es dann auch läuft. Selbst wer sich durch vernünftige Werbung das Geld dafür sparen kann, - ein guter teurer Anwalt ist nötig, sonst ist es aus, sobald irgendein Neider, oder jemand, der zu denen gehört, die nichts besseres können, als arglose Webmaster zwecks Abmahnung zu suchen, jeden, der Erfolg zu haben 'droht' abmahnen können, wenn sie einen kleinen Fehler entdecken.

Einfacher Ausweg: Affiliate Marketing - als (Werbe)-Partner für ein Unternehmen deren Produkte verkaufen? Das ist es jedenfalls, womit Internet Marketer international ihr Geld verdienen. Um noch damit Millionär zu werden, ist es ist es leider für einen Anfänger auch dort schon zu spät. Aber mit den richtigen Produkten für die richtigen Websites läßt sich immerhin gutes Einkommen erzielen.

Bei dem Begriff "Affiliate Marketing", denkt man hierzulande leider immer noch nur an Spam, nervende Pop-Ups, Mal Ware und solchen Mist. Oder positiver an Kleinanzeigen oder was man sonst so aus unter Werbung versteht, genau wie offline.

Aber das Internet bietet ganz andere Möglichkeiten. - Man muss sie nur kennenlernen - nicht oberflächlich, sondern gründlich, sodass man genau weiß, was man tut, warum man es tut, und wie es auf wen wirkt. Das ist zwar keine Raketenwissenschaft, aber dennoch ein langer, gründlicher Lernweg, der sich meines Erachtens am Ende auszahlen dürfte.

Jedenfalls ist klar, dass die modernen amerikanischen Methoden sehr schnell hier übernommen werden - auch die vernünftigen, meine ich, nicht die schlechten, wie , dass aggressive Pop-Up Werbung und Spam die inzwischen sowas von out sind, weil sie eben nicht mehr wirken, sondern nur noch nerven. Aber anscheinend kennt man so im allgemeinen hier noch nichts besseres. Dass sich das ändern muss und wird, ist auch klar. Deshalb glaube ich, es lohnt sich, jetzt hier anzufangen, rechtzeitig, eh die, die sich am Alten festhalten, sich umstellen; und eh die, die traditionelle Werbung zu gut kennen, um sich in's neue Abenteuer Internet zu stürzen, plötzlich doch die neuen Möglichkeiten entdecken, die das effektvolle Marketing ausmachen.

Ein Blog als solide und flexible Anfangs Basis für den Internet-Auftritt ist schonmal nicht schlecht. (Auch wenn fürchte, ich muss nach der langen Zeit Englisch denken erstmal wieder ordentliches Deutsch lernen.) Nun surf' ich mal los, und erkunde die Möglichkeiten.

Mittwoch, 15. März 2006

Wer sucht, der findet

Leider zu oft nur durch Zufall.

Und so vieles, womit ich mich im englischsprachigen Net viel zu schnell und einfach noch mehr überladen habe als Neila's Crazy Giveaways, kostet hier nicht nur was, sondern ist auch nicht so einfach für Affiliates zugänglich...

Aber irgendwas haben meine vielen 'learn and earn' Programme schon gebracht, zwar noch kein Geld, aber einen besseren Durchblick- jetzt finde ich auch schon hier kostenlos Informationen, die ich noch brauche. Z.B. HTML lernen. Den Basiskurs gibt's gratis - mal sehen, ob er mir hilft, wenn ich anfange, in meinem Archiv zu üben.

Für den, der kein Zertifikat braucht, sind die it Kurse preiswert. Für Einsteiger ins Internet-Marketing gibt es auch interessante Angebote. z.B. einen Kurs zur Optimierung der Website für Suchmaschinen, und ich werde ganz bestimmt nochmal ernsthaft die Meta-Tags für meine Websites anzeigen lassen. Wer jetzt keine Ahnung hat, wovon ich spreche, sollte sich schnell informieren. - Ich weiß bis jetzt auch nur, dass das wichtig ist, um von Google gefunden zu werden...

Persönlich hoffe ich, dass ich bald die Zeit finde, die wichtigen eBooks und Artikel, die ich einfach so weggebe, endlich selbst zu lesen und anzuwenden. Aber erstmal muss die Werbung stehen, das ist der härteste Teil des Homebusiness.

Und man muss eine Menge lernen, dabei ist hier im Internet Learning by Doing sicher die beste Methode, leider habe ich bisher in Deutschland, wo die Branche noch recht jung ist, keine so schönen, handlichen Pakete gefunden wie ich sie in meinen Crazy Giveaways morgen vorstelle.

Ich weiß nichts über die Qualität der Angebote dieser Firma ehe ich die kostenlosen Kurse anfange, aber klicken und selbst herausfinden kostet nichts.
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