Keiner will ins Network Marketing....

Montag, 22. Oktober 2007 ·

Warum eigentlich nicht?

Es gibt so viele Gerüchte... Und leider sind auch viele wahr. Aber es sind eben hauptsächlich Gerüchte, Erlebnisberichte gescheiterter frustrierter Networker stehen begeisterten Berichten von anderen gegenüber, die für ihr Homebusiness Downlines anwerben wollen.

Wem soll man nun glauben? ... Keinem!

Warum sollte man sich gerade in Bezug auf MLM auf Gerüchte verlassen? Hier geht es ums Geschäft, und ums Geld. Das Geschäft, das man hätte aufbauen können, hätte man nicht auf die Miesmacher gehört, und um das Geld, das man verliert, übereilt einsteigt - weil man gar nicht weiß, um was es eigentlich geht.

Wer sich nicht selbst informiert, verliert immer und überall Geld, wenn es ums Geld geht. Nicht nur im MLM. Wer jedoch weiß, wie diese Geschäftsform funktioniert, der kann einfach nicht in die Fallen tappen, die diejenigen erwischt haben müssen, die am lautesten schimpfen.

Was bedeuten nun eigentlich diese fremdländischen Ausdrücke?

Marketing - im modernen Sprachgebrauch zwar eher in Richtung Werbung, ist Vertrieb, Verkauf, Handel.

Multi Level bezeichnet den Aufbau in mehreren Ebenen.

(Eine Pyramidenförmige Matrix, die ich an anderer Stelle näher erklären werde, da die Matrix Grundlage für so ziemlich alle wirksamen Verbreitungs Prozesse ist. Ok, man kann es auch als Schneeballprinzip bezeichnen, nur das ist die abwertende Bezeichnung die auf die illegalen Schwinelprogramme angewandt wird, die eben die Matrix missbrauchen - welche an sich gute wirksame Sache wird eigentlich nicht missbraucht, und damit fast der sinnvollen Verwendung durch seriöse Menschen entzogen?)

Network / Netzwerk beschreibt die Tasache, dass innerhalb der Matrix theortisch jeder mit jedem in Verbindung steht, über die Ebenen hinweg, in alle Richtungen. - Wodurch im Idealfall jeder mit jedem hilfreich zusammenarbeitet, und jeder von jedem einen Nutzen hat.

Das bedeutet Teamwork - auch ein Thema, auf das ich noch näher eingehen muss, besonders nachdem ich kürzlich in einen Seminar kennengelernt habe, welche unglaublichen Ergebnisse Teamwork gerade im Internet Marketing haben kann, und leider auch, wie man es mit der falschen Einstellung versaut.

Wie sieht die Arbeit aus? - Ein/e Networker/in ist selbständige/r Handelsvertreter/in.
Es wird Ware ein -und verkauft. Man ist sein eigener Chef, der Ein-und Verkauf unterliegt der eigenen Verantwortung. Logisch, dass der Einkauf Geld kostet, logisch auch, dass zuerst eine Mindestmenge gekauft werden muss, die zum echten Start ausreichend ist.

Bei der Berechnung setzt die Firma eine übliche Menge voraus, mit der mindestens 3-4 Kunden schnell beliefert werden könnten - (sonst springen die nämlich ab, wenn sie erst gespannt gemacht werden, und dann 10 Tage warten sollen, bis die Ware da ist) - und die Menge, die der Networker selbst benutzt.

Das ist eine der Grundvoraussetzungen beim MLM - es muss dem Berater um die Ware gehen. Aber das ist im Grunde in jeder Geschäftsform so: Ein Händler, der nicht hinter seiner Ware steht, kann seine Kunden nicht überzeugen, sie zu kaufen. Wer also die Ware selbst nicht will, sollte unbedingt ein anderes Network mit anderer Ware suchen, um sich seine zukünftige Existenz aufzubauen!

Das Schlimmste, was passieren kann ist, du findest trotz Bemühungen keine Kunden -(dann stimmte eine andere notwendige Voraussetzung nicht) - das ist zwar Schade, aber du hast immerhin billig etwas eingekauft, das immer schon mal gern ausprobieren wolltest, und du kannst später sogar wieder neu für dich einkaufen, oder auch Glück haben und doch zufällig (auf das Geheimnis deiner plötzlich so viel besseren Figur) von einem Interessenten angesprochen werden. - Das ist dann zwar nicht das erhoffte Geschäft, oder regt es zu einem verspäteten Neustart an - jedenfalls du hast kein Geld verloren, du hast was gelernt, und lernen ist immer positiv, besonders aus Misserfolgen, wenn man es will. (später mehr über Motivation, Willen, Pläne)

Eh ich es vergesse: Vorsicht bei: Verpflichtung zur regelmäßigen Abnahme von Mindestmengen!

Ok, wir sind bei der Arbeit.... Du arbeitest selbständig, suchst dir deine Kunden selbst, machst selbständig Werbung. Ja, das heißt du hast Nebenkosten für Werbung, unter Umständen musst du Klinken putzen. Das schockt viele, denen das nicht vor dem Einstieg klipp und klar gesagt wurde. Aber jetzt weißt du es ja. Und du musst Leute ansprechen. Man wird dir immer wieder was erzählen von einer 'Liste Leute', davon allen, die du kennst von deinem tollen neuen Geschäft vorzuschwärmen....

Genau hier liegen zwei Schwachpunkte des MLM: erstens: man sagt dir das erst hinterher, zweitens: weil man weiß, genau das geht vielen gegen den Strich. 3.: Solche Dinge, die heikel sind, werden gern verschwiegen, weil man dich ja werben will. -

Einiges lässt sich umgehen, jetzt haben wir ja das Internet. - Nur glaub bloß nicht, dass deine Upline damit richtig umgehen kann. (Leider weiß ich selbt noch mal so genau, ob es wirklich funktioniert, wie ich mir das vorstelle, besonders, ob es hier so funktioniert wie international)
Nur eins weiß ich: Wenn mir meine Upline sagt, kauf unsere tolle Website, stell sie ins Internet und sie verkauft von selbst, dann ist das ehm, sagen wir mal praxisfernes Wunschdenken. Wenn ich in google immer wieder mal nach relevanten Stichworten zum Thema suche und nie auf die Website einer Kollegin komme.... Aber ich will nicht in meinen Ärger abschweifen.... Ich habe schließlich selbst einen Fehler gemacht:

Die MLM Upline ist dfür zuständig, dem Berater zu helfen. Das ist ihre Berechtigung, an ihm zu verdienen. Aber der Berater muss selbst diese Hilfe anfordern. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass ich doch Wege zu meinem persönlichen Ziel finde - allerdings erst, nachdem ich etwas mehr gelernt habe und weiß, ob mein Weg, nämlich der persönliche, individuelle den ich jetzt mit meinen Kenntnissen aus dem amerikanischen Internet Marketing gehen würde, der richtige gewesen wäre, oder ob es hier tatsächlich nicht funktioniert.

Dann werde ich notfalls täglich mit meinem Sponsor telefonieren, und diese Lösung suchen. Das gehört auch zur Arbeit des Networkers: lernen, lernen, lernen, eingehende Produktschulung, eingehende Vertriebsschulung - und wenn das nicht reicht, den Sponsor notfalls in den ### treten.

So, wie sieht es mit dem Verdienst aus? Wie in der Lehre, je nach Vorwissen sollte man dafür realistisch bis zu drei Jahren einplanen. Man kann eher verdienen - z.B. dann, wenn man tatsächlich einen guten, hochmotivierten Sponsor und guten Kontakt hat, oder schon vorher weiß, wem man mit dem Produkt etwas Gutes tun kann, viel unter Leuten ist, die man neugierig machen kann, einfach durch sein Beipiel als Anwender....

Komplikation und Falle: Es gibt MLMs, in denen man erst nach einem hohen Mindestumsatz auf die nächste Ebene aufsteigen darf. Wenn die persönlichen Voraussetzungen zur Kundenfindung nicht gegeben sind, kommt man leicht in die Versuchung, eben das Geld zu investieren., zumal man dann auch sehr viel bessere Marketingchancen mit nur unwesentlich höheren Nebenkosten erhält. (das will ich jetzt nicht kommentieren oder auslegen)

Das kann sich sogar lohnen, aber man muss sehr realistisch planen: Nur weil die Chancen besser sind - wird man damit wirklich zum erhofften Erfolg kommen, was spricht dafür, dass man eher Berater finden kann, als Kunden, besonders: Wird man seinen Beratern helfen können ihrerseits Kunden zu finden? Dann ist Offenheit unter Kollegen gefragt, wie genau sind die anderen aufgestiegen, ist es tatsächlich nach einem solchen risikoreichen Aufstieg bei anderen zu Erfolgen gekommen, wenn ja, wie genau? Niemals auf Verdacht hin Schulden machen. Nur wenn man ich das Risiko wirklich leisten kann, sollte man es eingehen.

Ansonsten weiß man ja am Ende einer Sackgasse, woran es gelegen hat. Wo die Planung falsch war, was einen gehindert hat, Aufgrund des Wissens, auch über die Produkte, kann man sich dann gezielt mit Korrekturen aller erkannten Fehler, auf die gezielte Suche nach einer anderen MLM Firma machen. Dort zuerst die kritischen Punkte klären.

Sonst gilt: durchhalten, erstmal wirklich alle Möglichkeiten Ausschöpfen, nicht bei jedem kleinen Rückschlag gleich wechseln, weil man von jemandem gehört hat, es gäbe eine viel bessere Geshäftsmöglichkeit. - Dann würde man nämlich ständig nur seine Lehrzeit neu beginnen, nie wirklich herausfinden, woran es gelegen haben kann, nie einen Weg zur Lösung eines Mittelschweren Problems finden, und schließlich überall herumschimpfen, MLM sei generell Mist. ;-)

1 comments:

Jürgen hat gesagt…
10 März, 2013 16:45  

Es gibt sogar MLM Geschäfte wo es nicht erforderlich ist Mindestmengen zu kaufen, die zum echten Start ausreichend sind.Wenn Du aber die Registrierungs-oder Einschreibungsgebühr meinst dann gebe ich Dir Recht. Die ist in jedem Network Geschäft fällig.

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